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ProSiebenSat.1 - absolutes Schwergewicht am deutschen Medienmarkt


05.09.2011
Frankfurter Börsenbrief

Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" empfehlen die Aktie von ProSiebenSat.1 (ISIN DE0007771172 / WKN 777117, VZ) als Trading-Position zu kaufen.

Nach der Kurshalbierung reize ein Blick auf ProSiebenSat. 1 Media, ein Unternehmen aus dem süddeutschen Unterföhring. Von ca. 24 EUR sei es in zwei Etappen mehr oder weniger im freien Fall auf 12 EUR gegangen. Werde die Dividendenschätzung fürs Jahr 2011 Wirklichkeit, wäre das aktuell eine Dividendenrendite von ca. 10,6%. Und selbst wenn die Experten auf die letztjährige 2010er Dividende (von 1,14 EUR) einen Abschlag von 14 Cent unterstellen würden, ergebe sich eine immer noch sehr attraktive Dividendenrendite von ca. 7,8%. Mache der Kursabschlag wirklich Sinn?

ProSiebenSat.1 sei ein absolutes Schwergewicht am deutschen Medienmarkt als einem der interessantesten Medienmärkte auf Erden. Die Gesellschaft sehe sich als die Nummer 1 im deutschen TV-Werbemarkt mit den Sendern SAT1, ProSieben, kabel eins sowie sixx. Ebenfalls in starker Position sei ProSiebenSat.1 in Schweden und Norwegen. Zu dem klassischen werbefinanzierten TV-Geschäft kämen die Online-Geschäfte und darüber hinaus auch sonstige Aktivitäten wie Musik, Spiele und Commerce.


Im letzten Geschäftsjahr habe ProSiebenSat.1 einen Umsatz von 3,0 Mrd. EUR bei einem operativen Ergebnis von 669,6 Mio. EUR (operative Marge somit 22,3%) sowie ein Vorsteuerergebnis von 429 Mio. EUR erzielt. In H1/2011 sei man auf eine operative Marge von 21,7% gekommen. Auch sei im ersten Semester eine Rückführung der Netto-Finanzverschuldung gegenüber dem Vorjahreswert um 13% auf 2,842 Mrd. EUR gelungen, was aber noch immer ein hoher Wert sei. Die Eigenkapitalquote belaufe sich auf magere 19,1%.

Der Werbemarkt sei prinzipiell stark an die makroökonomischen Bedingungen angelehnt und somit sehr zyklisch. Insofern würden die Experten zurzeit nicht auf die Einhaltung der Gewinnschätzung fürs Jahr 2012 setzen. Doch gleichwohl scheine die jüngste Kursskalpierung weitaus übertrieben. Die Stämme würden zu 88% bei Lavena-Gesellschaften (dahinter stünden die beiden Private Equity-Riesen KKR und Permira mit je 50%) sowie zu 12% bei der Telegraaf Media Groep (ISIN NL0000386605 / WKN A0HHA3) liegen.

Am Aktienmarkt gehandelt sind die stimmrechtslosen ProSiebenSat.1-Vorzüge - auf genau diese setzen die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" mit einer Kaufempfehlung, zunächst als Trading-Position, doch könnte daraus durchaus auch eine strategische Position werden. Das Kursziel werde bei 18 EUR gesehen. (Ausgabe 35 vom 03.09.2011) (05.09.2011/ac/a/d)



Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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